Island

1992 hat es mich mit Peter und Stoffl nach Island verschlagen. In der Zeit vor Internet und Youtube war unser Mountainbiketour noch ein wunderschöner Aufbruch ins Unbekannte und ein tolles Abenteuer, an das ich gerne zurückdenke. Leider hat es lange gebraucht, bis ich die Bilder von damals digitalisiert habe….

2018 war es dann wieder soweit. Ich hatte die Insel in so toller Erinnerung, dass ich mit Gabi wieder einmal bei den Nachfahren der Wikingern einen Besuch abstatten wollte!

Eigentlich hatte ich gleich mehrere Ideen für den Urlaub. Die erste war auf den Spuren von Ida Pfeiffer die Insel zu erkunden und ihren Wege und Beschreibungen zu folgen. (Ida Pfeiffer hat übrigens 1845 Island besucht).

Viel verlockender war die zweite Idee: am Ende Juni sollte die Sonne am Snæfellsjökull richtig stehen, um den Eingang zur richtigen Höhle für die Reise zum Mittelpunkt der Erde zu finden.

Die dritte Idee war dann, den Spuren der Mountainbiker von 1992 zu folgen und vielleicht noch einen Abstecher in den Nordwesten zu machen, die Askja und die Sprengisandur zu besuchen und einfach die langen Tage und die Natur in Island zu geniessen.

Gabi war übrigens für die 2 ersten Ideen nicht zu gewinnen….

Ganz kurze Zusammenfassung bevor ich morgen weiterschreibe: Island hat sich verändert! Die Touristenmassen rund um Reykjavik sind erschreckend, So einsam wie wir damals die Wasserfälle auf der Südküste, den Strokkur und andere Naturschönheiten erkunden konnten, wird es wohl nie mehr werden.

Dafür hat mich die der Nordwesten entschädigt, die Vogelfelsen bei Látrabjarg, eine hungriger Polarfuchs, einsame Strände – hoffentlich wird die Gegend nicht von den Tagesausflüglern entdeckt!

Landmannalaugar war auch derartig überfüllt, dass es wohl mein letzter Besuch dort war.

Wo ich aber unbedingt noch hinauf will (auf den Spuren von Ida) ist der Hekla und der Snæfellsjökull und vielleicht geht sich auch noch einmal eine Schitour im Norden aus!

Anbei ein paar Bilder aus 1992:

Und ein paar Bilder von 2018:

Und dann habe ich noch einen kleinen Aufsatz aus der Zeit, in der die Aufmerksamkeitsspanne noch länger wie 3 Minuten war: